Salesforce Shopping Index: Online-Shopping mit höchster Quote aller Zeiten

Das letzte Quartal 2017 hat im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugelegt und damit dem Online-Shopping die höchste Quote aller Zeiten beschert. Das belegt die Auswertung der Daten von Online-Shoppern weltweit.

Auf Basis von rund 500 Millionen Datensätzen von Online-Shoppern weltweit (USA, Kanada, Deutschland, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Skandinavien sowie Neuseeland und Australien) hat Salesforce die Entwicklung des E-Commerce in den letzten drei Monaten von 2017 ausgewertet. Die traditionell umsatzstärkste Periode des Jahres mit Cyber Week und Weihnachtsgeschäft hat im Vorjahresvergleich nochmals deutlich an Dynamik gewonnen. Die weltweite Wachstumsrate lag bei 16 Prozent bei einer Steigerung des Traffics auf den entsprechenden Seiten um 11 Prozent. Dabei gaben die Kunden pro Einkauf im Durchschnitt fünf Prozent mehr aus als im Vergleichszeitraum 2016.

Anstieg der Kaufbereitschaft

Einen deutlichen Anstieg verzeichnete auch die Kaufbereitschaft: So tätigten drei Prozent der Besucher einen Kauf, weitere 18 Prozent zeigten eine hohe Kaufbereitschaft, erkennbar an gezielten Suchanfragen, dem Hinzufügen von Produkten in den Einkaufswagen sowie der Einleitung des Check-out-Vorgangs.

Mobil ist angesagt

Eindeutiger Gewinner ist der mobile Kanal, auf den rund 60 Prozent des gesamten Traffics auf E-Commerce-Seiten entfiel. An Weihnachten selbst wurden knapp über 50 Prozent erstmals die meisten Bestellungen über Mobilgeräte abgegeben, der mobile Anteil am Traffic lag bei stattlichen 68 Prozent. Die mobile Konversionsrate stieg im Vorjahresvergleich um 15 Prozent.

Andererseits wurde das starke Quartal auch durch deutlich höhere Rabatte (plus 23 Prozent) und kostenfreien Versand (plus 72 Prozent) relativ teuer erkauft. Dies resultierte in niedrigeren Bestellwerten pro Kauf und erhöhten Margendruck.

Die wichtigsten Zahlen für Deutschland im Überblick

  • Der digitale Einzelhandel in Deutschland verzeichnete ein Traffic-Plus von sieben Prozent und eine Zunahme der Bestellungen um 12 Prozent. Wachstumstreiber hier war klar Mobile, während die Zugriffe von stationären Computern, Laptops und Tablets abnahmen.
  • Gleichzeitig profitierten Online-Kunden von Rabatten in Höhe von durchschnittlich 18 Prozent (plus 29 Prozent im Vorjahresvergleich). Die Nachlässe reduzierten den durchschnittlichen Warenkorbwert um zwei Prozent.
  • Für das Vorweihnachtsgeschäft bauten die Einzelhändler ihr Sortiment im Jahresvergleich um 12 Prozent aus.
  • Die Deutschen sind nach wie vor überwiegend Android-Fans: So kamen 51 Prozent der mobilen Bestellungen und 53 Prozent des gesamten mobilen Traffics von Geräten mit diesem Betriebssystem.

Ein vollständiger Überblick über die aktuellen Shopping Index-Ergebnisse, mit interaktiven nach Ländern sortierbaren Grafiken ist hier abrufbar.

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